Meine kleine Bio-Imkerei

Bio-zertifiziert, regional, transparent – Honig & Bienenwachs aus Augsburg.
Schön, dass du da bist! Hier bekommst du einen kurzen Einblick,
wie alles begann, wofür ich stehe und wer hinter der BioImkerei Rauscher steckt.

Meine Imkerei in 30 Sekunden

BioImkerei Rauscher – Bio-Honig aus Augsburg.
Ich betreue meine Bienenvölker an mehreren Standorten in Augsburg – zwischen Wertach und Lech.
So entstehen Bio-Honig und Bienenwachs (z. B. für Kerzen): regional, transparent und in echter Handarbeit. Warum Bio? Erkläre ich hier.

Peter Rauscher am Bienenstand (BioImkerei Rauscher)
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Peter Rauscher: Abschluss Facharbeiter Bienenwirtschaft an der Landwirtschaftsschule Warth-Aichhof, November 2024.

Expertise aus Leidenschaft: Mein Weg mit den Bienen

Seit über 20 Jahren ist die Imkerei mein fester Begleiter.

Was als Passion begann, ist heute mein Beruf und meine Berufung. Ich bin Peter – und ich sorge dafür, dass in der Bioimkerei Rauscher Tradition auf fachliche Exzellenz trifft. Auch wenn sich die Strukturen in meinem Betrieb verändert haben, bleibt meine Hingabe für das ökologische Gleichgewicht und das Wohl meiner Völker die Konstante meiner Arbeit.

An sieben Standorten zwischen Wertach und Lech betreue ich meine Bienenvölker. Dort sammeln sie das Beste, was unsere Region zu bieten hat: echten Augsburger Stadthonig und würzigen regionalen Waldhonig.

Qualifikationen & Transparenz

Mir ist es wichtig, dass du genau weißt, wo dein Honig herkommt und wer ihn mit welcher Sorgfalt erzeugt hat.

  • Staatlich geprüfter Imker: 2024 habe ich meine Ausbildung zum Imker (Facharbeiter Bienenwirtschaft) erfolgreich abgeschlossen. Dieses fundierte Wissen fließt in jeden Handgriff am Bienenvolk ein.

  • Bio-Zertifizierung seit 2018: Ich arbeite streng nach den EU-Ökorichtlinien. Meine Imkerei wird jährlich kontrolliert (Kontrollstelle: DE-ÖKO-037).

  • Regionales Engagement: Als aktives Mitglied im Imkereiverein Augsburg und Unterstützer von Projekten wie „Rettet die Bienen“ setze ich mich täglich für die Artenvielfalt in unserer Heimat ein.

Schau mir über die Schulter

Ich liebe die Transparenz. Deshalb nehme ich dich auf TikTok (@bioimker) und Instagram (@bioimkerei_rauscher) mit in meinen Alltag am Bienenstand. Dort siehst du ungefiltert, wie ich an den Völkern arbeite und wie dein Honig abgefüllt wird. Ehrlich, direkt und live. Ich freue mich, wenn du mir folgst!

Bienen
Bienenvölker
Standorte
Bio & regional

Stand 2026 – je nach Saison schwankt die Volksstärke.

Wie alles begann

Geburtsstunde

2008 ging das erste Mal das „Bienensterben“ durch die Medien. 12.000 Bienenvölker* und damit Millionen von Bienen wurden auf einen Schlag zugrunde gerichtet. Der Imkerverband spricht von schlimmsten Bienensterben seit 30 Jahren in der Region. Dieses Ereignis bewegte mich, denn schon als Kind hatte ich viel mit Bienen zutun. Zwei meiner Nachbarn hielten Bienen und ich war schon früh von diesen Tieren fasziniert. Dieses schlimme Ereignis und die mediale Präsenz sorgten dafür, dass ich wissen wollte wie es den Bienen wirklich geht. Deswegen gab es nur einen Weg: selbst Bienen halten!

Wie sich später herausstellte, war der Grund für das massenhafte Bienensterben am Oberrhein ein fehlerhaft gebeiztes Maissaatgut mit Clothianidin. Dieser Staub in der Luft richtete die Bienen zugrunde.

*Quellen: Uni Hohenheim,  Apis e.V.

Peter mit seinen ersten eigenen Bienen

Das erste eigene Bienenvolk

Fast ein Jahr der intensiven Recherche und des Selbststudiums der Bienen gingen vorbei, ehe ich 2009 mein erstes eigenes Bienenvolk hatte. Es war ein Ableger von einem anderen Imker und angeblich zuvor mit Milchsäure gegen die Varroamilbe behandelt und damit „milbenarm“. Meine Beobachtungen zeigten schnell einen sehr hohen Milbenbefallsgrad, weshalb ich mich entschlossen habe, bereits Anfang August mit Ameisensäure zu behandeln. Es fielen fast 800 Milben – so viel wie normalerweise bei einem viermal so starken Wirtschaftsvolk! Das junge Volk war trotz der Behandlung stark geschwächt und ging schwach in den Winter. Am 28. Dezember dann das traurige Aus: Durch die geringe Volksstärke starb das Volk; ein schrecklicher Anblick. Eine einsame Zeit ohne Bienen begann.

Neubeginn

Am 4. Mai 2009 – nach guten 4 Monaten ohne Bienen – dann das Glück. Auf einer Fahrradtour hing in greifbarer Höhe ein Bienenschwarm. Ich holte schnell meine Schwarmfangkiste und pflückte den Schwarm vom Baum. Es war ein großartiger Schwarm mit einer tollen Königin. Sie bauten schnell, holten Nektar und Pollen, so dass ich im gleichen Jahr noch 20 kg Honig ernten konnte.
Im gleichen Jahr konnte ich sogar noch einen Ableger dieses Volks bilden – aus 1 mach 2. Glücklicherweise sind beide unbeschadet über den Winter gekommen.

Viele Erfahrungen

In den vergangenen Jahren habe ich viele Schulungen besucht und Einiges von meinem Imkerpaten gelernt. Ich konnte auch drei Jahre Erfahrung mit einem anderen Beutensystem und einer anderen Betriebsweise sammeln – nämlich Trogbeuten im Warmbau auf Kuntzsch-Breit. Etwas anderes als die hier üblichen Magazinbeuten im Zandermaß. Fazit: Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile.

Ich nutzte die vergangenen Jahre allerdings hauptsächlich, um herauszufinden, wie es unseren Bienen wirklich geht. Was stimmt vom medialen Hype um ein massenhaftes Bienensterben? Können Bienenvölker, wie manche in der Imkerei behaupten, in unserer Natur nicht mehr allein überleben?

Ich schrieb alles auf, die Entwicklung der Völker, die Milbenbelastung, die Behandlungserfolge. Ebenso konnte ich zwei wildlebende Bienenvölker über insgesamt drei Jahre beobachten, ehe sie durch Menschen oder andere Tiere zerstört wurden. Das Beruhigende: Trotz vieler von Menschenhand verursachter negativer Einflüsse auf unsere Bienen geht es den Honigbienen erstaunlich gut. Ich habe keine Verluste, kein massenhaftes Bienenvölkersterben beobachten können. Unsere Honigbienen sind bei der richtigen Betreuung durch die Imker:Innen recht gesund.
Aber: Unseren meist solitär lebenden Wildbienen geht es gar nicht gut. Ihnen fehlt Lebensraum und sie verfügen nicht über die Anpassungsfähigkeit der Honigbienen. Sie brauchen unsere Unterstützung!

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Drei Jahre später

Wer will, dass es unseren Bienen und anderen Insekten besser geht, muss sich dafür einsetzen, dass unsere Landwirtschaft biologischer wird. Weniger Pestizide, kleinteiligere Felderwirtschaft und Struktur in der Landwirtschaft sind Dinge, die unabdingbar für den Erhalt des Artenreichtums sind. Auch wenn ich vorher schon biologisch gewirtschaftet habe, habe ich 2018 den Schritt gewagt und meine kleine Hobbyimkerei bio-zertifizieren lassen. Seitdem wirtschaften wir nicht nur bio, sondern wir unterziehen uns jährlichen aufwendigen Kontrollen. Dazu finden sich hier ausführliche Informationen.

Mittlerweile haben wir die letzten Jahre unseren Völkerbestand bei 8-10 Bienenvölkern konstant. Es kam 2018 ein neuer Standort dazu – der Gemeinschaftsgarten „Wertachwiese“ in Augsburg-Pfersee.

Das erste Jahr als Bio-Imkerei

Nach einem „Umstellungsjahr“, währenddessen wir einen kompletten Wachstausch aller Waben vornehmen mussten, sind unsere Bienenprodukte jetzt bio-zertifiziert und wir können unseren Honig mit dem EU-Biosiegel anbieten.
Trotzdem sind die Kosten für Kontrolle und die biologische Wirtschaftsweise für eine Hobby-Imkerei nicht gerade gering. Darum haben wir uns entschieden, den Völkerbestand zu erhöhen, um die Unkosten abzufedern. So betreuten wir 2019 ca. 16 Bienenvölker.

2019 begann ich zusätzlich, meinen ersten Imkerkurs über das ökologische Imkern in der Stadt für Stadtbienen e.V. anzubieten, um mein erworbenes Wissen weiterzugeben.

Ausbau und neue Methoden

In den vergangenen zwei Jahren ist unsere Imkerei auf etwa 25 Völker angewachsen. PDaneben bietet Peter Kurse zum Thema Bienenhaltung für die Volkshochschule Augsburg und den Verein Stadtbienen e.V. an.

Zusätzlich lernen wir noch immer, was unseren Bienen gut tut und versuchen uns an neuen, schonenderen Verfahren – zuletzt die Totale Brutentnahme zur Varroabehandlung. Sich über aktuelle Entwicklungen in Wissenschaft und Forschung zu informieren, bleibt für uns spannende Ergänzung zur eigenen imkerlichen Praxis.

Seit 2022 vertreiben wir unseren Honig zusätzlich zum Verkauf über unser kleines Honigschränkchen in Inningen auch über einen neu eingerichteten Onlineshop, den du hier findest.

Peter auf der Bienenbox

2024 – Facharbeiter Bienenwirtschaft (ausgezeichneter Erfolg)

Im November 2024 habe ich die Berufsausbildung zum Facharbeiter der Bienenwirtschaft an der Landwirtschaftlichen Fachschule Warth (Bildungszentrum Warth-Aichhof) in Niederösterreich mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen.
Diese Ausbildung hat mein Handwerk noch einmal auf ein neues Level gehoben – von Bienenpflege und Bienengesundheit bis zur Betriebsführung. Genau dieses Wissen fließt heute in unsere tägliche Arbeit ein: sorgfältig, transparent und biozertifiziert.

Peter Rauscher: Abschluss Facharbeiter Bienenwirtschaft an der Landwirtschaftsschule Warth-Aichhof, November 2024.

Das bin ich – Der Imker

Peter Rauscher am Bienenstand (BioImkerei Rauscher)

Peter

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Bio-Imker & Gründer. Kümmert sich um Bienen, Bio-Zertifizierung und die Honigbox.

Impressionen

Honigschrank. Bioimkerei Rauscher. Selbstbedienung
Naturwabenbau
Rähmchen vorbereiten und einlöten
Smoker auf Beute. Bienenbeute
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Bienenbeuten säubern
Bienen auf Wabe
Königinnen Zellen Zucht

Häufige Fragen zur BioImkerei Rauscher

Woher kommt euer Honig?

Aus Augsburg und der Region – unsere Völker stehen an mehreren Standorten zwischen Wertach und Lech.

Kann ich Honig jederzeit kaufen?

Ja – über die Honigbox/den Verkaufsschrank vor Ort (24/7). Online kannst du ebenfalls jederzeit bestellen.

Warum „Bio“ – was heißt das bei euch?

Wir arbeiten nach EU-Öko-Richtlinien und werden regelmäßig kontrolliert. Bio heißt für uns: konsequent, nachvollziehbar, geprüft.

Warum sind Bienenwachskerzen manchmal ausverkauft?

Bienenwachs ist begrenzt und Kerzen sind Handarbeit – deshalb gibt’s nicht immer alles in jeder Menge.

Warum erreiche ich euch nicht immer telefonisch?

Weil wir oft am Bienenstand arbeiten. Per E-Mail klappt’s am zuverlässigsten: info@bioimkerei-rauscher.de.