Im Zentrum unseres Handelns steht die Biene

Die Beute – Bienenwohnung

Die Beuten sind Holzkästen, welche in der Imkerei Magazin genannt werden. Man kann sich dabei die Beute wie ein Hochhaus vorstellen, das je nach Volksstärke, Platzbedarf und Jahreszeit mal einen Raum (quasi ein Stockwerk) mehr oder weniger bekommt. In den Beuten wohnen die Bienen das ganze Jahr und diese Kästen stehen das ganze Jahr über im Freien auf Holzböcken.
Die unteren Räume sind die Bruträume, in welchen das Volk das ganze Jahr über lebt und sein Brutnest hat.
Vom Frühjahr bis zum Ende des Sommers kommen oben auf die Bruträume die Honigräume. In ihnen bauen die Bienen die Honigwaben und füllen sie nur mit Honig. Auf die-honigmacher.de findest du viele weitere Informationen zu Beuten und Betriebsweisen in der Imkerei.

Wie in freier Wildbahn

Die Haltung unserer Wirtschafts- und Jungvölker orientiert sich an der Lebensweise ihrer wild lebenden Artgenossen. So verwenden wir für die Bienenbehausung nur natürliche Rohstoffe. In der konventionellen Imkerei kommen häufig Styropor oder Hartschaumbeuten zum Einsatz. Deren Entsorgung ist oft problematisch.
Wir haben uns für Holz entschieden, da dies einem hohlem Baumstamm, der natürlichen Behausung der Honigbienen, am nächsten kommt. Die Magazinbeuten im Zander- oder Dadant-Maß sind aus heimischer Weymouthskiefer gefertigt. Gegenüber anderen Hölzern hat es ein geringeres Gewicht und sorgt im Inneren durch gute Schall- und Temperaturisolierung für ein positives Mikroklima.

Natürliche Farben

Die Außenseiten aller Beuten werden vor dem Bienenerstbezug zweimal mit Auro 160 Beutenfarbe auf Wasserbasis gestrichen, welche für den Außenanstrich in der ökologischen Bienenhaltung infrage kommt.

Alles was im direkten Kontakt mit den Bienen ist, so auch die Innenseiten der Beuten, wird nicht gestrichen, sondern bleibt natürlich. Damit haben die Bienen die Möglichkeit, den Innenanstrich selbst mit Propolis durchzuführen.

Varroabehandlung

Beheimatet in Asien, macht die Varroamilbe seit den 70ern uns Imker*Innen das Leben schwer, weil die hier heimischen Bienen sich nicht selbstständig gegen diesen Parasiten wehren können. Wir behandeln gegen Varroa ausschließlich mit organischen Säuren, die keinerlei Rückstände in Wachs oder Honig hinterlassen. Zusätzlich kommen seit Neuestem auch biotechnische Verfahren zum Einsatz, um den Einsatz der Säuren noch weiter zu reduzieren.

Bio-Wachs und Naturwabenbau

Jede Zarge wird mit Holzrähmchen (Maß: Zander Hoffmann modifiziert bzw. Dadant) im Kaltbau (das heißt: Waben in Ausrichtung zum Flugloch) bestückt. Dies kommt auch der natürlichen Bauweise der Bienen am nächsten. In die Rähmchen werden ausschließlich Mittelwände aus rückstandsfreiem und bio-zertifiziertem Bienenwachs gelötet – möglichst von unseren eigenen Bienen.
Daneben betreiben wir auch Naturwabenbau, ein wichtiger Baustein in unserer Betriebsweise. Dabei werden “leere” Rähmchen ohne Mittelwände zugegeben und jedes Volk baut ganz individuell. Dies entspricht noch mehr dem natürlichen Verhalten der Bienen, kostet die Tiere aber auch viel Energie.

Guter und hochwertiger Honig

Der mit einem Absperrgitter vom Brutraum abgetrennte Honigraum wird nur mit sauberen und unbebrüteten Waben ausgestattet. Auch hier verwenden wir ausschließlich bio-zertifiziertes und, wenn möglich, eigenes Wachs. So können wir sicherstellen, dass sich im Honig keine Rückstände befinden.

Nach Trachtende werden nur diese sauberen Waben eingelagert. Dunkle, also mehrfach bebrütete Waben, werden dagegen eingeschmolzen. Ihr Wachs wird zu Bienenwachskerzen verarbeitet. Unserer Bienenwachskerzen sowie unseren Honig findet ihr in unserem Shop.