So sieht eine “Weiselzelle” aus.
Bienen ziehen sich selbst auf der Wabe eine neue Königin

Hier werden frisch geschlüpfte Maden ausgewählt und umgelarvt. Aus diesen ziehen die Bienen dann neue Königinnen. 

Sie kommen in “Weiselnäpfchen”. Die Bienen erkennen dies an der Größe und Form der Zelle und füttern die Made von nun an mit dem wertvollen Gelee Royal. Aus ihr entwickelt sich eine neue Königin. 

Warum Königinnen züchten?

Der Charakter einer Königin ist entscheidend dafür, wie friedlich das Volk ist, wie viele fleißige Honigsammlerinnen im Volk leben, wie gerne das Volk schwärmen möchte, wie resistent es gegen Krankheiten ist und wie stark und gesund das Volk den Winter übersteht.

Der Charakter des Bienenvolkes wird aber nicht alleine durch die Eigenschaften der Königin beeinflusst. Genauso wichtig ist das Wesen der bis zu zwanzig Drohnen, welche die Königin am Anfang ihres Lebens auf ihrem Hochzeitsflug begatten und deren Samenzellen sie bis zu ihrem Lebensende in sich trägt. Mit diesen Samen werden nämlich die Eier befruchtet, aus denen sich weibliche Arbeiterbienen – die eigentlichen Chefinnen im Bienenstock entwickeln.

Gleichwohl kommt der Königin für das gesamte Bienenvolk eine ganz besondere Bedeutung zu. Dies wird schon daran deutlich, dass ein Volk auf Dauer nur mit einer gesunden Königin überleben kann. Daher wird sie auch stets von ihrem „Hofstaat“ aus Bienen umsorgt. Umso wichtiger ist es, dass in den einzelnen Bienenvölkern junge Königinnen leben, die möglichst viele positive Eigenschaften mit sich bringen. Dazu ist es wichtig aus Völkern nachzuziehen, welche diese positiven Eigenschaften am stärksten aufweisen.

Wir führen dazu das ganze Jahr detailliert Buch über all unsere Bienenvölker und deren Entwicklung. So können wir die besten Eigenschaften vereinen und weiterzüchten.

Unsere Hauptkriterien sind:

  1. Friedlichkeit der Bienen
  2. Gesundheit und Varroatoleranz
  3. Stärke und Aufbau des Volkes
  4. Kompaktheit des Brutnestes
  5. Honigertrag

 

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